Sonderausstellungen


JAPANISCHER EXPORTLACK IN DEUTSCHEN SAMMLUNGEN /// 10.04. bis 03.07.2016

Die Ausstellung „Brückenschlag von Ost nach West – Japanischer Exportlack aus vier Jahrhunderten“, die das Museum für Lackkunst ab dem 10. April 2016 zeigt, widmet sich Objekten, die in Japan eigens für den europäischen Markt hergestellt wurden. 



GÉRARD DAGLY 1660 BIS 1715 UND DIE BERLINER HOFWERKSTATT /// 19. 04.2015 bis 26.07.2015

Die 1687 gegründete Berliner Hoflackwerkstatt war die erste ihrer Art in Europa. Unter Gérard Dagly entstanden in den 25 Jahren ihres Bestehens Lackmöbel, Vertäfelungen und Zierobjekte von herausragender Bedeutung in einem Stil, der in seiner Umsetzung ostasiatischer Vorbilder wegweisend war. 



IKEDA IWAO. BAMBUS UND LACK /// 23.03.2014 bis 27.07.2014

Die erste Einzelausstellung des in seiner japanischen Heimat renommierten Lackkünstlers Ikeda Iwao in Europa präsentiert neuere, zum Teil eigens für diese Schau gefertigte Arbeiten aus Bambus und Lack.
Der 1940 in Tokio geborene Ikeda Iwao stammt aus einer bekannten Familie von Bambuskünstlern und gilt wie sein Vater und Lehrmeister Ikeda Hyoa II als ausgewiesener Kenner des japanischen Teewegs. 


 



RUSSISCHE LACKE - DIE SAMMLUNG DES MUSEUMS FÜR LACKKUNST /// 13.10.2013 bis 12.01.2014

Die russische Sammlung des Museum für Lackkunst wurde in den zwanzig Jahren seines Bestehens zu der außerhalb Russlands vermutlich bedeutendsten Sammlung russischer Lackkunst erweitert und dokumentiert lückenlos die Entwicklung vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis 1940.
Die russische Lackkunst geht auf Peter den Großen zurück, der diesen Kunst- und Gewerbezweig auf seinen Studienreisen ins westliche Europa kennengelernt hatte. Mit dem 1722 vollendeten Lackkabinett seines Lustschlösschens Monplaisir entstand das erste bedeutende Werk dieser Gattung im Zarenreich. Ein zweiter maßgeblicher Impuls erfolgte durch die nach dem Vorbild der Braunschweiger Unternehmung Stobwasser 1793 bei Moskau gegründeten Manufaktur Lukutin. Während das westeuropäische Lackgewerbe unter dem Druck der Industrialisierung verschwand, erlebte die russische Lackkunst das ganze 19. Jahrhundert über eine Blütezeit. Erst die politischen Verwerfungen des frühen 20. Jahrhunderts setzten ihr ein vorläufiges Ende.


 



VERNIS MARTIN /// 17.04. bis 14.07.2013

FRANZÖSISCHER LACK IM 18. JAHRHUNDERT

Seit dem 18. Jahrhundert ist der Name Vernis Martin gleichsam ein Synonym für französische Lackkunst. Zum Gattungsbegriff avanciert, steht er für die Lackdekore kostbaren Mobiliars und repräsentativer Kutschen, vor allem aber auch kleinformatiger Bijouterien, die aus den Pariser Werkstätten der vier Brüder Martin und ihrer Söhne hervorgingen. Ihre Tätigkeit – und die ihrer zahlreichen Nachahmer – setzte um 1720 ein und endete mit Ausbruch der Französischen Revolution. Vernis Martin gehörte zum Feinsten einer überbordenden Produktion von Luxusgütern im ausklingenden Ancien Régime.



DIE LACKKUNST KOREAS /// 28.10.2012 bis 27.01.2013

ÄSTHETIK IN VOLLENDUNG

Das europäische Lackhandwerk hat, verglichen mit der Geschichte des Lacks in China, Korea und Japan eine recht junge, aber doch charakteristische Vergangenheit.



URUSHI /// 06.05 bis 12.08.2012

JAPANLACK ALS WERKSTOFF EUROPÄISCHER KÜNSTLER

Kunsthandwerkliche Perfektion, Verwendung außergewöhnlicher Materialien sowie eine ganz spezielle, unverwechselbare Ästhetik – das sind die ersten Assoziationen eines Betrachters in Verbindung mit der koreanischen Lackkunst.



KURODA TATSUAKI /// 09.10.2011 bis 22.01.2012

EIN BILDHAUER UNTER DEN LACKKÜNSTELERN

Mit „Kuroda Tatsuaki – ein Bildhauer unter den Lackkünstlern“ setzt das Museum für Lackkunst seine 2008 aufgenommene Serie monographischer Ausstellungen fort, die es herausragenden japanischen Lackkünstlern des 20. Jahrhunderts widmet. Diese in ihrer Art und Intention noch nicht dagewesene Reihe setzt sich zum Ziel, die Aufmerksamkeit des kunstinteressierten Publikums wie der einschlägigen Fachwissenschaft auf die jüngst vergangene Epoche der japanischen Lackkunst zu lenken.



JAP. LACKKUNST FÜR BAYERNS FÜRSTEN /// 22.05. bis 21.08.2011

Mehrere, schon kurz vor 1700 von Kurfürst Max Emanuel von Bayern erworbene japanische Lackkabinette bildeten den Auftakt einer Sammeltätigkeit, die aus der Vorliebe des europäischen Adels für erlesene Kostbarkeiten aus Ostasien hervorgegangen war.



DIE SCHULE VON PALECH /// 17.10.2010 bis 13.02.2011

Unter dem Titel "Die Schule von Palech 1923 – 1950" zeigt das Museum für Lackkunst eine Sonderausstellung, die die Erfolgsgeschichte dieser faszinierenden russischen Lackkunst nachvollziehbar macht.



CHINESISCHE LACKKUNST /// 30.05. bis 29.08.2010

Die Ausstellung Chinesische Lackkunst - Eine deutsche Privatsammlung – gewährte Einblick in die vielschichtige Welt des chinesischen Lackhandwerks aus der Zeit der Song-Dynastie (960-1279) bis in das 18. Jahrhundert.



EBENA /// 08.11.2009 bis 17.01.2010

Die thematische Verbindung zwischen dem auf eine sehr spezielle und feine Kunstform – die Lackkunst – ausgerichteten Museum für Lackkunst und einer Ausstellung über Kopalartikel aus der Zeit des Art déco erschließt sich nicht unmittelbar.



AUS 1001 NACHT /// 22.03. bis 21.06.2009

Im Rahmen dieser Ausstellung wurde eine so noch nie zuvor präsentierte Auswahl an Exponaten aus dem islamischen Kulturkreis, die bedeutendsten ihrer Gattung, zu einem repräsentativen Überblick zusammengefasst.



PRINZIP MONOCHROM /// 08.01. bis 08.03.2009

 Was geschieht, wenn Gegenwart auf Vergangenheit trifft? Oder, um es genau zu sagen: wenn zeitgenössische Werke, wie die des Kölner Künstlers Günter Umberg, Jahrhunderte alten Lack-Objekten begegnen?


 



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