Sonderausstellung | 17. 04. bis 14. 07. 2013

Russische Lacke –
Die Sammlung des
Museums für Lackkunst

Die russische Sammlung des Museum für Lackkunst wurde in den zwanzig Jahren seines Bestehens zu der außerhalb Russlands vermutlich bedeutendsten Sammlung russischer Lackkunst erweitert und dokumentiert lückenlos die Entwicklung vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis 1940. Die russische Lackkunst geht auf Peter den Großen zurück, der diesen Kunst- und Gewerbezweig auf seinen Studienreisen ins westliche Europa kennengelernt hatte. Mit dem 1722 vollendeten Lackkabinett seines Lustschlösschens Monplaisir entstand das erste bedeutende Werk dieser Gattung im Zarenreich. Ein zweiter maßgeblicher Impuls erfolgte durch die nach dem Vorbild der Braunschweiger Unternehmung Stobwasser 1793 bei Moskau gegründete Manufaktur Lukutin. Während das westeuropäische Lackgewerbe unter dem Druck der Industrialisierung verschwand, erlebte die russische Lackkunst das ganze 19. Jahrhundert über eine Blütezeit. Erst die politischen Verwerfungen des frühen 20. Jahrhunderts setzten ihr ein vorläufiges Ende.

Die Sonderausstellung "Russische Lacke - Die Sammlung des Museums für Lackkunst" ist eine Veranstaltung des Museums für Lackkunst zum Deutsch-Russischen / Russisch-Deutschen Kulturjahr. Anlässlich der Ausstellung erscheint ein vollständiger Bestandskatalog – ein Handbuch zur russischen Lackkunst. 

     
  Impressionen der russischen Sammlung

  Zurück zum Archiv der Ausstellungen