Islamische
Lackkunst

Die ältesten Beispiele der islamischen Lackkunst reichen bis ins späte 15. Jahrhundert zurück. Als bevorzugtes Trägermaterial wird neben Leder und Holz vor allem Papiermaché verwendet. In Wasserfarben und Muschelgold wird das farbenprächtige Dekor von Bucheinbänden, Schatullen, Kästchen, Federschachteln, Spiegelfutteralen sowie kleinen Etuis angelegt, dann mit mehreren Lagen Klarlack überzogen. Die typisch islamischen Motive lassen sich auf die heimische Tradition der Miniaturmalerei und Teppichkunst zurückführen.

Auf den Lackarbeiten der islamischen Abteilung des Museums für Lackkunst finden sich charakteristische Rankenmuster und Blumenarrangements wie auch das klassische islamische Bildthema „Rose und Nachtigall“. Darüber hinaus werden Figuren aus der Literatur sowie Jagd- und Palastszenen dargestellt.

 
Impressionen aus der Sammlung

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